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Strategie:

ausländische Immobilieninvestments mit Potential auf das Rendite Plus

Kroatien

In Kroatien stehen die Zeichen auf Wachstum. Die Touristenzahlen brechen dort derzeit alle Rekorde. Das Jahr 2017 stellte mit einem spektakulären Plus von 14 Prozent einen neuen Rekord an Besucherzahlen, welcher im Jahre 2018 nochmals einen Zuwachs von über sieben Prozent auf mehr als 20 Millionen Besucher verzeichnete. Insbesondere dank des Tourismus wächst die kroatische Wirtschaft seit 2015 jedes Jahr zwischen zwei und drei Prozent. Diese positiven Zahlen erfreuen auch Ausländer, deren Ferienimmobilien zusätzliche Erträge abwerfen. Für EU-Bürger haben sich zudem die Rahmenbedingungen durch den Beitritt Kroatiens zur EU im Juli 2013 verbessert. Hierdurch ist es nicht nur einfacher geworden, eine Immobilie zu erwerben, sondern man kann diese auch privat vermieten, ohne eine Gesellschaft gründen zu müssen. Achtung! Aus erbschaftsteuerlicher Sicht ist dieses möglicherweise anders zu sehen. 

Zwischen 2008 und 2015 sind die Immobilienpreise um etwa 25-30 Prozent zurückgegangen. Vor vier Jahren stabilisierte sich der Markt und seit 2017 ziehen die Preise wieder an.

Für das Wirtschaftsmagazin Forbes gehört Zagreb in 2019 zu den besten Zukunftsmärkten in Europa.

Die teuerste Stadt Kroatiens ist Dubrovnik im Süden Dalmatiens. Sie ist ein echter Touristenmagnet.

 

Griechenland

Das politische und wirtschaftliche Klima hat sich in Griechenland verbessert. Seit August 2018 ist das europäische Rettungsprogramm offiziell  beendet. Nach acht Jahren harter Sparpolitik verzeichnete das Land in 2018 ein Wachstum von 1,9% und für 2019 ist ein Plus von 2,5% prognostiziert.Die Kapitalkontrollen werden seit 2015 schrittweise für die Griechen gelockert. Ende Januar 2019 setzte der griechische Finanzminister erstmals wieder Staatsanleihen am Kapitalmarkt ab. Der Tourismus ist zum wichtigsten Motor für die griechische Wirtschaft geworden. Keine europäische Destination hatte in den letzten zehn Jahren höhere Wachstumsraten.

Hier profitiert man auch von der Politik der Türkei, die wiederum Reisewarnungen in Deutschland provoziert hat.

2010 besuchten rund 15 Millionen Touristen das Land und 2018 waren es bereits 32 Millionen.

Modernisierungsmaßnahmen der Infrastruktur schreiten kräftig voran. Zum Beispiel hat die Fraport 14 griechische Flughäfen gepachtet.

Von 2008 bis 2017 sind die Wohnungspreise Griechenlands um über 42% gesunken. Im Segment der Ferienimmobilien war der Verfall nicht ganz so drastisch. Nach Schätzungen liegt die Spitze des Preisrückgangs bei 38%. Aktuell haben sich die Preise für Ferienimmobilien stabilisiert und es ist eher mit Preisanstiegen zu rechnen.

Durch den Tourismusboom lassen sich insbesondere mit Luxusimmobilien sehr gute Renditen erzielen.

Belebt wird der Immobilienmarkt zusätzlich durch das großzügige Programm des "goldenen Visums": Ausländer aus Nicht-EU-Staaten erhalten bei einem Immobilienkauf ab 250.000,00 Euro ein Visum für den Schengenraum. Russen, Chinesen und Türken nutzen diese Möglichkeit bereits ausgiebig.

Das Angebot ist vielfältig, ein Kauf sollte jedoch immer von einem Anwalt begleitet werden.

Türkei

Nachdem die Türkei 2018 in eine Rezession gerutscht war, ist sie im ersten Quartal 2019 wieder leicht gewachsen.

Die Türkische Lira hat gegenüber dem Euro bis zum Spätsommer 2018 stark an Wert eingebüßt. Die Schwäche der Türkischen Lira macht vielen Hausbesitzern und Unternehmen in der Türkei zu schaffen, da diese zumeist Ihre Kreditverpflichtungen in Fremdwährung zurückzahlen müssen. Das treibt die Immobilienpreise nach unten und könnte den Preisverfall weiter forcieren.

Aktuell befindet sich die Türkei im Krisenmodus. Die Inflation ist auf knapp 20 Prozent angestiegen. Die Währung hat zum Dollar seit Jahresbeginn mehr als 8 Prozent an Wert verloren. Die wachsenden Schuldenberge der Unternehmen in Auslandswährung, die wegen der schwachen Lira täglich teurer werden, führen zu viel Unmut.

Die Lira fällt weiter, wenn auch weniger stark. Das belastet den Immobilienmarkt.

Zudem tut die türkische Regierung derzeit alles dafür, Vertrauen zu verspielen.

Seit Jahresbeginn haben internationale Investoren mehr als vier Milliarden US-Dollar abgezogen.

Das heißt nicht, dass die Türkei grundsätzlich ein schlechtes Investment ist. Die türkische Wirtschaft wird langfristig wachsen, alle Indikatoren zeigen das. Wer Mut hat, kann gegen den Trend über einen Einstieg in den Markt nachdenken.

Portugal

Anders, als bei den vorangegangenen Investitionsideen ist Portugal vielmehr aus steuerlicher Sicht interessant.

Zumeist unbekannt ist, dass EU-Bürger, die ihren ständigen Wohnsitz nach Portugal verlegen, einen steuerlichen Sonderstatus beantragen können. Dafür ist 2009 das Programm " Resident nao habitual" geschaffen worden. "Wer nach Portugal umsiedelt, erhält dabei auf zehn Jahre Dauer eine Einkommensteuerbefreiung für im Ausland erwirtschaftete Gewinne".

Bei allen Investments in ausländische Immobilien sind die steuerlichen und rechtlichen Auswirkungen zu beachten.

© 2019 Thorsten Cornelius 

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